
KI kann kombinieren, aber nicht kreieren
Die Forscher untersuchten die kreativen Fähigkeiten von KI-Systemen, insbesondere im Vergleich zu menschlicher Kreativität. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Künstliche Intelligenz in erster Linie vorhandene Daten neu kombiniert, ohne dabei wirklich innovative oder originelle Inhalte zu erschaffen. Während Programme wie ChatGPT beeindruckende Texte formulieren können, basieren diese auf bereits existierenden Mustern und Strukturen.
„Kreativität bedeutet nicht nur, bestehende Informationen neu zusammenzustellen, sondern auch, völlig neue Ideen zu entwickeln. Genau hier stößt KI an ihre Grenzen“, so die Forscher der Studie.
Menschliche Innovation bleibt unerreicht
Die Studie betont, dass kreatives Denken auf kognitive Prozesse zurückzuführen ist, die Maschinen nicht vollständig nachahmen können. Besonders in Bereichen wie Kunst, Musik oder Literatur zeigt sich die Überlegenheit des Menschen. Selbst wenn KI-Systeme eigenständig Kunstwerke oder Texte generieren, basieren sie ausschließlich auf bereits existierenden Werken. Der entscheidende Impuls für Innovation bleibt eine menschliche Fähigkeit.
„Es ist der Mensch, der die Künstliche Intelligenz inspiriert und lenkt. Ohne diesen Input bleibt die Technologie in ihrer Kreativität begrenzt“, so die Forscher weiter.
Zusammenarbeit als Schlüssel
Die Ergebnisse der Studie unterstreichen die Bedeutung der Mensch-Maschine-Kollaboration. KI kann kreative Prozesse unterstützen und optimieren, doch für wirklich bahnbrechende Innovationen bleibt der Mensch unersetzlich. Unternehmen und Kreativschaffende können KI als Werkzeug nutzen – aber nicht als Ersatz für menschliche Kreativität.
Titelfoto: Pixabay
Quelle: Pressetext
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